Freudwil

Christine WyttenbachMein Freudwil

Mein Freudwil liegt 15 Velominuten von meinem Wohnort in Uster entfernt. Und mit dem Velo nehme ich den Weg in dieses hübsche, kleine, intakte Dorf auch am liebsten unter die Räder. Die leicht ansteigende Strasse durch den Wald, der Schatten spendet und Geborgenheit, lässt Raum für Gedanken. Und wenn die ersten Häuser auftauchen, dann bin ich auch schon eingestimmt auf den Gottesdienst, den wir feiern oder auf den Besuch, den ich mache.

Freudwil: Was kommt dir ganz spontan in den Sinn?

 
s'Schuelhüsli, das alte, als wir noch in den Schulbänken Gottesdienst feierten und ich am Lehrerinnenpult sass und das neue-alte, in dem wir uns im Winterhalbjahr treffen, Dorfweihnacht und Abendgottesdienst feiern und so manchen Schwatz abhalten, lachen, über das Klavier, das immer mal wieder seinen Geist aufgibt und uns freuen über die strahlenden Kinderaugen, wenn die Kerzen am Christbaum brennen.

Was gefällt dir ganz besonders an Freudwil?

 
Familiengottesdienste im Freien, auf dem Hoogge oder bei den Fuchshöhlen - und wenn das Wetter nicht mitspielt bei Ranfts in der Gärtnerei. Dorfanlässe für jung und alt, alle beisammen, die "neuen" Kindlein und jüngsten Dorfbewohner zu taufen und die Gemeinschaft zu pflegen beim anschliessenden Bräteln und dem feinen Wein. Jedes Jahr als Familie unsern Christbaum bei Messikommers auszusuchen und an Heilig Abend bis zum 6. Januar ein bisschen Freudwil in unserer Stube zu haben.

Was wünschest du für die Zukunft für Freudwil?

 
Freudwil kann man nur wünschen, dass es bleibt, wie es ist. Hinter vielen Haustüren Menschen zu wissen, die ihr Dorf lieben, die sich umeinander kümmern und Leben teilen.

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